noch bei der arbeit, hatte vorhin einen streit mit stine, den ich aber für mich selbst erstaunlich bald und angemessen unschmollend beilegen konnte. ich weiß ja jetzt, was der knackpunkt bei solchen sachen ist.
davon ab habe ich heute nacht einen ziemlich enthüllenden traum gehabt: stine und ich waren in der gewalt einer psycho-sekte, die uns dazu zwingen wollte, mit lsd getränkte orangen zu essen, aber bis zuletzt versuchten wir irgendwie zu entkommen. dann piepste der wecker, und ich war den ganzen morgen schlecht gelaunt und dachte nur, dass ich jetzt voll im eheknast bin und aus der nummer nie wieder rauskomme. aber: immerhin ist meist unmittelbar auch der gedanke präsent, dass das alles eben auch seine guten seiten hat. trotzdem, mit dem ganzen familienkram identifiziere ich mich noch längst nicht so sehr wie mit dem wunschbild des frei rumfickenden sänger-sexsymbols. die routine ist eingeschliffener geworden, das schon.
meine ohren tun weh, und es ist total scheiße, dass das mit stines vertrag immer noch nicht unter dach und fach ist und wir es niemandem sagen können.
ich muß mich doch erst daran gewöhnen, dass ich hier nicht völlig für mich alleine schreibe. mal sehen, was das wird.