Mittwoch, Februar 15, 2006

but that was just a lie

hey, noch bei der arbeit?


nicht mehr lange, jörn muß vom essen wiederkommen, damit ich da hingehen kann.



gudu war vorhin da, um sich ein paar fotos einscannen zu lassen, und erzählte von ihrer reise nach indien. dort gebe es eine art enklave, wo menschen aller kulturen und überzeugungen leben, und obwohl der ort laut gudu "nicht sehr spirituell" sei, hätten doch "alle ein lächeln auf den lippen". und sobald sie wieder in indien am flughafen gewesen sei, habe sie "die ganzen europäer mit heruntergezogenen mundwinkeln" gesehen. und ich mußte verdammt noch mal fast heulen, weil in mir so überhaupt gar nichts im lot und lächelnd ist. sie meinte zwar, ich sei in einem anderen alter, so dass das kein wunder sei, aber trotzdem. sascha hat letztens geschrieben, dass alles andere zwar nicht so leicht sei, aber so lange man ehrlich sei, auch nicht so schlimm. und ich bin schon so lange nicht mehr ehrlich. mein ganzes inneres ist ein einziger krampf, und sobald ich mich mit jemandem unterhalte, der weniger verkrampft ist, werde ich mir meiner eigenen verdrehtheit erst bewußt. ergebnis: siehe oben.


mein ziel ist nach wie vor, diese ehrlichkeit und ausgeglichenheit wieder zu erreichen, ohne das aufzugeben, was ich jetzt habe. ich hoffe, ich schaffe es.